Meine Schwiegereltern hatten Geburtstag und wir haben ein Geschenk benötigt. Mein Mann sagt immer, das sei mein Job. Also habe ich überlegt und überlegt und überlegt…

Zu Weihnachten haben sie einen gebastelten Kalender bekommen. Da haben sie sich richtig gefreut, denn ich habe jeden Monat ein Familienfoto von uns eingeklebt. Doch so richtig zum rumzeigen war der nicht geeignet.

Zum Nikolaus haben sie Tassen mit Fotos bekommen, doch eine ist Ihnen leider runtergefallen, also auch nicht das Richtige. Und da meine Schwiegereltern so stolze Großeltern sind, habe ich mir für den Geburtstag was anderes einfallen lassen. Diesmal bekommen sie ein Fotobuch.

Also habe ich mich hingesetzt und angefangen Bilder zu sortieren. Ich hatte dann so 752 Bilder um genau zu sein in der engeren Auswahl. Schnell habe ich feststellen müssen, dass das eindeutig zu viele sind. Na gut, dann halt nochmals sortieren usw. Aber so richtig zufrieden war ich immer noch nicht. Also bin ich erstmal schlafen gegangen (es war inzwischen 2 Uhr morgens). Am nächsten Morgen hatte ich dann eine Idee. Ich gebe dem Fotobuch ein Motto. Das Motto lautete „Tim: Viele erste Male“. So gesagt getan, mein Babytagebuch rausgeholt und abgeschrieben was er wann konnte, dazu passende Fotos und meine Lieblingsfotos rausgesucht (so nun war ich immerhin nur bei 212 Bildern angelangt, was auch noch eine ganze Menge ist) um das Fotobuch zu erstellen.

Das mit dem Erstellen hört sich einfacher an als es ist… Ich wusste gar nicht, dass es so aufwendig ist, ein Fotobuch zu erstellen. Auch stellte ich fest, bevor die Software geändert wurde, war es einfacher und man hatte viel mehr Möglichkeiten! Letztendlich habe ich 4 Abende bzw. Nächte dazu gebraucht und jede Menge Schokolade. Immer wieder habe ich mich über das Programm geärgert, denn es konnte nicht das was es schon mal konnte.

Der Text ließ sich nicht dahin setzen wo ich ihn mir vorgestellt hatte, oder die Bilder nicht so anordnen wie ich sie wollte. Aber ich hatte nun schon angefangen, also wollte ich es auch fertig machen…

Als es ankam war ich auch superstolz darauf, nur beim nächsten Mal, lasse ich mir wieder meine Bilder entwickeln und bastle selbst. Das schont meine Nerven und macht mehr Spaß!

Liebe Grüße
Michelle

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Ein Kommentar zu “Keine guten Freunde: Michelle und Fotobücher…”

  1. 1 Michaela Kelleram 22.04.2009 um 23:06

    Hallo Michelle
    Hört sich gut an, was du da gemacht hast.
    Hast du schon mal was von Creativ Memories gehört?
    Kennst du jemanden bei euch unten, der das vertreibt?
    Ist für das, was du da gemacht hast, genau das Richtige.
    Falls du mehr wissen möchtest Mail mich an.
    Ansonsten wünsch ich dir weiterhin viel Spass.

    LG
    Michaela

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