23.04.2009
Aller Anfang ist schwer
Im November 2007 war meine Tochter Franziska 1 ¾ Jahre alt und ich dachte mir, jetzt ist es Zeit den Omas und Opas zu Weihnachten etwas Selbstgebasteltes zu präsentieren.
Für Schere und Kleber war sie damals definitiv zu klein, also blieb nur Papier und Farbe. Ich habe also kurzerhand Tische abgedeckt, Wände großflächig abgeklebt, Papier, Pinsel und Farbe bereitgestellt und was passiert? Meine Tochter weigert sich.
Bildquelle: © scraponomy.com
Zwei Tage später jedoch, als ich ihr mehrmals gezeigt habe wie lustig es ist, mit Pinsel und vor allen den Fingern und Händen Farbe aufs Papier zu bringen, war’s passiert: sie hat gemalt und gemalt und gemalt…. bis der Zeichenblock aufgebraucht war.

Resultat: Ein wunderschönes Bild hängt nun hinter Glas bei Oma und Opa, die Finger wurden bis zum Nikolaus auch wieder sauber und den Vorhang raffe ich halt immer so, dass die Farbflecken zur Wandseite zeigen
Unser erstes Malerlebnis ist nun mittlerweile 1 ¼ Jahre her und zwischenzeitlich hat Franziska im Esszimmer einen eigenen kleinen Tisch stehen. Bestückt mit Papier, Stiften jeglicher Art, Kinderschere und natürlich Kleber. Seitdem erfreuen wir uns jeden Tag über mindestens ein neues Bild oder sonstiges geklebtes Kunstwerk. Auch die Zeitung sieht frühmorgens irgendwie immer anders aus als abends
Sonnige Grüße
Claudia


